Ich schnapp mir das SEO-Superticket 2011 ;-)

„Ich will es haben!“ Mein Gedanke, als ich diesen überragenden Preis gewittert hatte. Mediadonis verlost das ultimative SEO-Superticket 2011 und nimmt eine glückliche Person zu drei hervorragenden SEO-Konferenzen mit. Dabei ist die OMCap in Berlin, der SEOday in Köln und, last but not least, die SEOkomm in Salzburg mit der Creme de la Creme der SEO-Szene. ( Hier ganz liebe Schleimergrüße an meinen Mentor ;-) ).

Teilnahmebedingung ist eine gute Tat. Also gut. Los geht’s!

Meine Aufgabe bestand nun darin, mir eine Charity-Aktion auszudenken, die alle anderen toppen würde. Kreativ bin ich (behaupte ich jetzt gänzlich unverfroren), ein großes Herz für Wohltätigkeiten habe ich auch, aber finanzielle Großzügigkeiten kann ich mir als Studentin leider nicht leisten. Gott sei Dank kommt es bei Wohltätigkeit nicht auf Geldgeschenke an. Es gibt weitaus wertvolleres als Geld. Etwas, das alle brauchen, aber keiner wirklich hat. Etwas, das jeder haben könnte, sich aber keiner wirklich nimmt. Immer findet man noch etwas Besseres zu tun. Sie ist kostbar, wird viel zu oft verschwendet, viele stehlen sie einem und dann verrinnt sie auch noch wie im Flug. Also komm ich nun zum Punkt:

Ich spende euch meine Zeit.

Hier mein Vorschlag:

Ich gelobe hier feierlich, vom 4. Oktober bis um 10.Oktober EURE Hemden zu bügeln und zwar für jeden, der mir sein gutes Stück irgendwie zukommen lassen kann und dies auch wieder abholt. Ob Damenhemd oder Herrenhemd, Baumwolle, Seide oder Holzfällerflanell. Völlig egal, ich bügle das für euch glatt.

Ich möchte meinen Charitybeitrag leisten und zwar für alle Zeitarmen, Bügelfaulen, Faltenhasser, gestressten Hausfrauen, allein stehenden Singles ohne Bügelbegabung und Bügeleisenbefreiten, die besseres mit ihrer Zeit anzufangen wissen, als sich mit lästigem Bügeln aufzuhalten. Euch allen möchte ich eine kleine gute Tat erweisen. Die Zeit die ich euch damit schenke, steht euch selbstverständlich zur freien Verfügung. Ist ja für den guten Zweck.

Wo ihr eure knittrigen Hemden abholen und tiptop faltenfrei wiederbekommt, gebe ich bekannt, sofern ich Charitywoman werden sollte und mein Part für das Super-Ticket gefordert wird. Verraten kann ich schon mal, dass die Nähe zu Passau die Chance auf eine Woche aalglatte Hemden for free erheblich erhöht.

Mein Charity-Geist und mein Ehrgeiz, euch mit Dampf und Tat zur Seite zu stehen ist geweckt.

Jetzt heißt’s Daumen drücken.

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100 Liter auf 100 Kilometer – und unnötiges Autofahren ist strafbar

Mit dem folgenden Beitrag werde ich mir wohl den Zorn aller Formel 1 Fans aufladen – aber das kann ich verkraften.

Formel 1 ist für mich die größte Frechheit und Verarsche aller Autofahrer überhaupt. Während wir beim Erhalten der Rechnung für eine Tankfüllung unseres uralten Kleinwagens die Gesichtsfarbe verlieren, erhalten F1-Rennfahren horrende Summen dafür, dass sie mit ihrem sündhaftteuren Rennschlitten zig Mal über die gleiche Strecke heizen. Das Wort Gerechtigkeit möchte ich hier eigentlich gar nicht erwähnen, denn was hier eigentlich abläuft steht in keiner Relation dazu.

Ein Otto-Normalverbraucher steht heutzutage vor der Zapfsäule und grübelt, welcher überteuerte Kraftstoff nun für sein Auto geeignet ist oder nicht. Ob er nun voll machen soll oder doch vergebens darauf hoffen sollte, dass der Spritpreis in naher Zukunft wieder bezahlbar wird. Der neue Wunderstoff E-10, dessen Wirkung auf die Motoren unserer Autos äußerst umstritten ist, macht uns zusätzlich das Leben schwer.

Es erinnert mich an russisches Roulette. Du kannst es ja mal probieren, aber eventuell ist dein Auto dann tot– Verantwortung übernimmt dabei sowieso keiner. Tankstellenbesitzer, Automobilhersteller und auch die Ölkonzerne halten sich mit Angaben zurück. Verbraucher sind verunsichert und gehen das Risiko einer Tankfüllung mit dem mystischen Bio-Zaubersprit deshalb nicht ein. Was bleibt, ist Super(teuer!) oder Super Plus (ebenfalls superteuer). Die Marke von 1,50 € pro Liter haben ohnehin schon längst geknackt, was das Tanken zu keiner schönen Angelegenheit macht. Volltanken für 35 Euro…darüber kann ich mittlerweile nur müde lächeln, dafür wird mein Polo grad mal zur Hälfte satt. Und sogar ich, wobei ich noch nicht so alt bin, denke an FRÜHER! Als Spritpreise zwar ungemütlich, aber erträglich waren -  heute wird das Tanken bis zum letzten Tropfen hinausgezögert. Was es allerdings nicht erträglicher macht. Und was muss ich dann letztens lesen? Die Fromel 1 Saison 2011 beginnt. Wer jetzt nicht unglaublich wütend wird, hat wohl kein Auto. Für mich ist das nichts anderes, als eine Horde Raser, die mit ihren polierten Spritfressern sinnlos im Kreis fahren.

Wer es wissen will: So ein hübscher Silberpfeil verbraucht gerne auch mal 100 Liter auf 100 Kilometer (Hallo Umweltschutz – schrillen hier bitte gerade alle Alarmglocken?). Zum Vergleich ein normales Auto, und es gibt noch weitaus sparsamere, verbraucht ein zehntel dieser Menge an Sprit. Für die 100 Liter, die der nette Rennschlitten also auf der Rennstrecke verbrät – einfach mal so – könnten 10(!) Autos für 100 Kilometer betankt werden.

Jetzt eine kleine Rechnung: Wenn 24 Autos an den Start gehen, pro Rennstrecke etwa 300 Kilometer fahren, dabei 100 Liter auf 100 Km verbrauchen und 20 verschiedene Rennen geplant sind. Wie viel Sprit verblasen sie dann innerhalb einer Saison?

Die Rechnung lautet wie folgt: 24 x 300km x (100 l/100 km) x 20 =  144 000 Liter (!!!)

(Ohne Sprit für Training und sonstiges!)

Na, jetzt auch sauer?

Die Krönung des ganzen sind die Millionen, die Schumi und seiner Raserfreunde jährlich auf ihr Konto schaufeln – und währenddessen gucken ihnen noch tausende Menschen gebannt zu.

Dabei ist unsinniges Herumfahren eigentlich strafbar. Je nach ermessen unserer Freunde in grün dürfen Autofahrer, die ohne erkennbaren Sinn herumfahren – Gruß an alle Dorfrundenfahrer – 20 Euro blechen. Dabei wurden sie doch mit dem Spritpreis schon bestraft überhaupt ein Auto zu bewegen.

Diese gilt wohl nicht in den Regeln der Formel 1, die sich zu allem Überfluss auch noch Sport schimpfen darf. Natürlich: es  bedarf Übung und Kondition 2 Stunden mit über 200 Sachen dahinzuflitzen. Aber anstrengend ist jede längere Autofahrt. Der Unterschied ist, dass wir kein Geld dafür kriegen, wenn wir von der Arbeit so schnell nach Hause Fahren, dass wir unseren eigenen Rekord brechen. Bestenfalls kriegen wir dafür sogar noch ein schönes Foto und eine saftige Rechnung. Aber darum geht es gar nicht. Auf mich wartet auch keiner mit einer Fahne, der mir gratuliert, die Ziellinie meiner Hofeinfahrt heute wieder als erster passiert zu haben. Nur mein Tank blinkt mir munter entgegen und erinnert mich daran, dass es mal wieder Zeit wird ein Vermögen in Sprit zu investieren. Es gibt viele Menschen, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind. Wie sind die Fahrtkosten dieser Menschen denn in Relation zu den Millionengagen für Formel 1 Fahrer gerechtfertigt? Wer jetzt sagen will, nimm den Zug…. Schon mal die Preise für eine Zugverbindung gesehen?

Am besten wir bleiben alle daheim. Das verbraucht keinen Sprit, schont das Auto und den Geldbeutel – wem noch nicht langweilig genug ist, kann ja dann anderen Leuten beim Autofahren zugucken und Formel 1 anschalten.

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Kölle Adieu

Wehmütig habe ich am Aschermittwoch wieder die Heimreise in das schöne Bayern angetreten. Jedes Jahr wieder reißt uns dieser schlimme Mittwoch aus der Vernarrtheit und wirft uns zurück in unseren Alltag. Die 5. Jahreszeit ist vorbei und auf den Kölner Straßen findet man nur noch die Überreste einer unglaublichen Party. Und mit Überreste meine ich sowohl zerstörte Kostüme, zertrümmerte Flaschen, als wahrscheinlich über 3 Tonnen Konfetti und vielleicht auch noch ein Paar alkoholisierte Clowns, die es noch nicht Heim geschafft haben. Es wird noch eine Zeit dauern bis alle Spuren beseitigt und die Kopfschmerzen auskuriert sind. Trotzdem gibt’s von mir zwei Daumen hoch für den Kölner Karneval.

Mehr als einen Tag haben wir allerdings (peinlicherweise) auch nicht geschafft. Sonntag war die ultimative Karnevals-Zerstörungsparty, die uns Montag so lahm legte, dass lediglich das übliche RTL-Nachmittagsfernseh-Kostüm auf der heimischen Couch drin war. Bitter, bitter. Dennoch war Karneval dieses Jahr mal wieder jeden Tribut wert. Mein Kostümproblem behob ich am Abend vor der Abreise noch mit einem Griff in unsere „Zauberkiste“ und fischte mir stilsicher ein schickes Eulenkostüm heraus. Wie schon erwähnt, von langweiligen Katzenöhrchen-Schulmädchen-Kostümen halte ich nichts, auch wenn diese Art Kostüme wieder massig vertreten war. Auch in unseren Reihen wurde dem Barbiekostüm gefrönt, aber das war die Ausnahme. Außer meiner Wenigkeit als Nachteule, mischten wir als Amy Whinehouse, einer Erdbeertorte und einem Gorilla den Kölner Karneval richtig auf. Man empfahl mir zwar auch das Kostüm á la Faschingskrapfen: Nackt mit Marmelade zwischen den Po-Backen und Puderzucker im Gesicht… Das wäre allerdings die letzte Alternative für mich gewesen – kurz vor dem sexy Kätzchenkostüm. Gott sei Dank, ließ sich auf die Schnelle noch etwas Hochgeschlosseneres finden.

Kostümtechnisch waren wir bestens ausgerüstet. Dennoch, mein unangefochtener Favorit in Sachen Verkleidung war eine Gruppe gläubiger Inder die ihrem Rinderkult huldigten. Sie erschienen zu fünft in GanzkörperKUH-Kostümen. Äußerst MUHtig und amüsant. Leider hingen die Euter des Kostüms so verlockend vor ihnen rum, dass ihnen mindestens die halbe Bar ständig an genau diese tatschte – und vorbei war es mit der Unantastbarkeit und dem Schutz der reinen Kuh. Ich möchte fast meinen, dass die Inderkühe mit ihrem „Ausschnitt“ mehr Aufmerksamkeit und Hände auf sich zogen als Barbie. Fotos ersparen wir den fünf Kühen an dieser Stelle :-P Würden die Armen doch sofort in die Kuhhölle kommen, die Kuh als Kostüm so zu missbrauchen.

Aber äquivalent dazu, was wäre, wenn sich ein Christ an Karneval nun ein Kreuz umschnallt? Oder ein Moslem im Schweinekostüm? Ich fordere mehr Mut bei der Kostümwahl. Man sollte ruhig mal über sich selber lachen können. Sexy sein, kann man das ganze Jahr.

Und ich muss meine Aussage vom letzten Beitrag korrigieren: Man sieht sich wohl doch immer zweimal im Leben!  Wir haben tatsächlich Leute vom letzten Jahr wiedergetroffen im großen Kölner Karnevalstreiben – Unglaublicherweise!

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Kölle Alaaaaf!

Es ist der Freitag nach dem Unsinnigen Donnerstag und ich melde mich nach einer langen Lernpause wieder zu Wort. Thank God! ;-)

Alle Mexikaner, Bienchen, Clowns, Prinzessinnen und Superhelden, die die letzte Nacht noch feucht fröhlich unsicher gemacht haben stehen vermutlich gerade auf. Der Kopf ist noch etwas schwer, Weiberfasching war mal wieder der Hammer, aber jetzt wird noch lange nicht schlapp gemacht: Karneval steht vor der Tür! Das närrischste Wochenende des Jahres beginnt und das darf man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Enorm spontan bin ich letztes Jahr in Köln am Karneval gelandet und es war einfach nur überragend. Deshalb werd ich Kölle dieses Jahr erneut rocken und freu mich schon riesig darauf. Einziges Problem: mein Kostüm. Das bisher einfach noch kein Kostüm ist. Ich bin kein Fan von diesen 08/15 sexy Häschen-Vampir-Kätzchen-Kostümen. Ich finde an Fasching kann man kostümtechnisch mal so richtig auffallen und dazu muss man aus der Reihe tanzen. Jedes zweite Mädel packt irgendeinen kurzen Rock aus, bindet sich Zöpfe und geht als Schulmädchen. Sexy und furchtbar langweilig. So etwas will ich auf keinen Fall. Allerdings ist meine Verkleidung vom letzten Jahr auch einfach nicht zu toppen. Mit geschminkten Schweinemasken mischten wir, die drei kleinen Schweinchen, die Köllner Partymeile so richtig auf. Es war die denkbar simpelste Verkleidung mit einem unfassbaren Effekt. Das setzt die Messlatte für dieses Jahr schon ganz schön hoch an. Da werde ich mir aber heute noch etwas einfallen lassen.

Ich kann gar nicht verstehen, wie manche Faschingsmuffel dem närrischen Treiben so missmutig zusehen können, ohne selbst mit dem Narrenvirus infiziert zu werden. Überall wo man hinkommt wird getanzt: ein Krokodil mit einem Schwein, Batman mit einem Matrosen, eine Horde Banditen mit einer Hand voll Polizisten oder der böse Wolf mit Rotkäppchen, auf der Straße, am Tresen und in der U-Bahn. Es ist der pure Wahnsinn und ich liebe es.

Man muss sich zudem ein paar Tage beim Feiern mal wirklich keine Gedanken machen, wie die Haare sitzen. Der kratzige Cowboyhut, der einem immer verrutscht, drückt sie ja ohnehin völlig platt. Außerdem schwitzt der Kerl da drüben in seinem Gorillakostüm so unmenschlich, seine Haare kleben noch viel speckiger an seinem Gesicht. Was macht da schon eine platte Frisur. Aber das ist ja ohnehin völlig unwichtig. Im Endeffekt wird man diese Leute nie wieder sehen, geschweige im Alltag hinterm Bankschalter oder im Bus wieder erkennen. Ich möchte fast behaupten, das gibt der Stimmung den lockeren Charakter. Mal abgesehen von dem vielen Kölsch.

Verständigungsprobleme – ein Fremdwort. Miese Laune – nicht existent. Närrischer Wahnsinn mit Vollgas.

Einmal Karneval in Köln ist ein Muss und ein Highlight für jeden Narren aus Überzeugung. Also nix wie ab in die Narrenhauptstadt. Kölle Alaaf!

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Personen, die du vielleicht kennst

Bei Facebook habe ich bereits 288 so genannte Freunde. Und immer wieder will mir Facebook noch mehr andrehen. Personen, die ich vielleicht kennen könnte grinsen mich vom Bildschirm meines Laptops an und das nicht zu knapp. Eine schier endlose Liste von Freunden meiner Freunde und deren Freunde, mit denen ich gemeinsame Freunde habe, die vielleicht ja auch meine Freunde sein könnten, werden mir täglich vorgeschlagen. Selbst wenn man ganz froh ist, diese Person gerade gar nicht sehen zu müssen, Facebook findet sie und bringt euch wieder zusammen.

Facebook kennt nun mal keinen Unterschied zwischen ‚Freunden’ und Freunden. Richtige Freundschaft schließt man im realen Leben nicht mit einer kurzen Anfrage per Mouseklick und richtige Freunde werden einem auch nicht mit Algorithmen berechnet.

Im realen Leben hat man aber auch keine 288 richtigen Freunde. Um richtige Freunde kümmert man sich, mit ihnen unternimmt man viel, mit ihnen lacht man, mit ihnen weint man, mit ihnen macht man Blödsinn, mit ihnen spricht man Klartext. Wenn ich mir vorstelle mit allen 288 ‚Freunden’ jeden tag zu telefonieren, was wäre das für ein Stress. Ich könnte mit jedem der 288 gerade mal 5 Minuten sprechen und würde dabei aber nicht mehr schlafen oder essen. Außerdem müsste ich mir immer merken, wem ich was schon erzählt habe und was noch nicht. Das wäre ein organisatorischer Aufwand, dem kein Mensch gewachsen wäre.

Eine Hand voll richtiger Freunde mit denen ich stundenlang meine Handyrechnung in die Höhe treiben kann reicht mir da völlig aus und trotzdem gaukelt mir Facebook vor, dass ich knapp 300 Stück hätte. Täglich bekomme ich die brandheißen News über die Statusnachrichten meiner virtuellen Freunde zugespielt. Man ist immer auf dem neusten Stand der Facebookwelt. Wie praktisch, man muss nicht einmal telefonieren, womit das Zeitproblem gelöst wäre, ist man doch eh 24Stunden online.

Den Unterschied von ‚Freunden’ und Freunden merkt man auch dann, wenn sie weg sind. Würde mir ein fehlender Facebook-Freund überhaupt auffallen? Zumindest würde es einige Zeit in Anspruch nehmen einen fehlenden ‚Freund’ zu registrieren, geschweige denn herauszufinden, wer es war.

Fehlt einer der richtigen Freunde, merkt man das sofort. Umso besser, wenn er wieder da ist. ;-)

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Frohes Neues Jahr, Ihr Lieben!

Na, das war mal ein klasse Start ins Jahr 2011. Spätfolgen: Fiese Schweine-Grippe. ;-)   Aber 2011 ist auch erst eine Woche alt, es kann also nur noch besser werden.
Das Tollste am Neuen Jahr ist, dass ich gar keine Vorsätze habe. Auch wenn ich nicht immer jede Modeerscheinung mitmache (aus Überzeugung!), habe ich mich dem diesjährigen Trend der „Null Vorsätze“ angeschlossen.

Natürlich gibt es diejenigen, die sich auch in diesen ersten Tagen des Jahres mit guten Vorsätzen die Zeit vertreiben: mehr Sport, gesündere Ernährung, das Rauchen aufgeben, weniger Trinken etc. Aber aus Erfahrung überleben diese Vorhaben noch nicht einmal den Januar, allerhöchstens noch Februar. Ab März ist es dann aber auch wirklich vorbei, meine Lieben, machen wir uns nichts vor.
Laut einer Studie des FORSA Instituts lautet der Nummer Eins Vorsatz des Jahres 2011: „Weniger Stress“ und hat damit die oben genannten Vorsätze auf die hinteren Ränge verdrängt. Na prima, wir müssen uns also vornehmen, nächstes Jahr weniger Stress zu haben? Woher nehmen wir denn dafür die Zeit? Wenn ich meinen Kalender so ansehe, kann ich darüber nur schmunzeln. Also wer es geschafft hat, bitte hier melden. ;-)

Interessanterweise drehen sich drei der Top vier Vorsätze der Studie um „Zeit“. Mehr Zeit an sich, mehr Zeit für sich oder mehr Zeit für die Familie. Das Thema Zeit scheint aktuell eine große Rolle zu spielen, hat man doch das Gefühl, dass gerade diese im Moment so schnell wie noch nie verrinnt. Aber können wir dagegen wirklich aktiv vorgehen? Ich befürchte, das wird nicht möglich sein. So etwas wie zeitliche Engpässe werden uns ständig begegnen und wenn wir ehrlich sind, dann sind wir doch jedes Mal besonders Stolz diese letztendlich gemeistert zu haben.
Trotzdem: Alle Jahre wieder erheben wir den Anspruch, dass das neue Jahr was ganz besonderes werden wird, um uns am Ende genau diesen Jahres ein besseres Neues zu wünschen und uns für das kommende Jahr die selben Vorsätze aufzuhalsen, die wir im Vergangenen schon nicht durchgehalten haben. Also probiere ich es dieses Jahr einmal ohne.
Es ist doch nicht nötig so zu tun, als ob sich viel verändern wird, nur weil sich eine Ziffer im Datum geändert hat. Oder ist das etwa menschlich? Wenn mein Hund siebenmal öfter ins „Neue Jahr“ startet, da eines unserer Menschenjahre sieben Hundejahren entspricht, dann müsste er circa alle 52 Tage neue Vorsätze aufstellen. ( Eine Zeitspanne, die man allerdings durchhalten könnte.) Großartige Veränderungen des Verhaltens meines vierbeinigen Begleiters kann ich dennoch nicht feststellen. Scheint, als käme der Hund ganz ohne Vorsätze aus und sei damit auch noch zufrieden. Hund müsste man sein.
Klingt nach dem Top Vorsatz für das nächste Jahr, das natürlich wieder viel besser als das aktuelle sein wird, in dem sich alles ändern wird und im Endeffekt trotzdem alles bleibt, wie es war. Und wenn wir es uns recht überlegen, war das „alte“ Jahr doch gar nicht so schlecht. Schließlich war es auch einmal ein Neues.

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Frohe Weihnachten!

Meine lieben, treuen Blogleser, ich wünsche euch heute ganz herzlich ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest mit euren Lieben. Hoffentlich habt ihr euch reich beschenken lassen.
Familie und Weihnachten gehört ganz einfach zusammen und deshlab genieße ich auch gerade ein paar Tage daheim. Vollgefuttert und mit dem ein oder anderen Glässchen Wein lasse ich Heilig Abend 2010 ausklingen. ( Um 22:00 Uhr in die Kirche war leider einfach nicht drin. Ich hoffe, mir wird verziehen :-P )
Als kleines Weihnachtsgeschenk für euch habe ich ein witziges Weihnachtsvideo eingebaut, quasi eine Art neumodisches Krippenspiel.
Ich wünsche euch viel Spaß damit und noch schöne Feiertage.

Bis nächste Woche,
Eure Andreea






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10 Mädels und die Zauberfee

Trocknet eure Tränen, liebe Blogleser, ich hab euch nicht vergessen. Hier ist die Sonntagsausgabe meines Fridayblogs.

Das Jahr neigt sich dem Ende und die Studenten in Passau machen sich allesamt auf den Weg in die Heimat. Da dachten wir uns, wie schön es wäre, noch einmal in diesem Jahr gemeinsam eine kleine Party mit einem Special Guest zu organisieren, bevor wir alle das Weite suchen. Deshalb ließen wir, zehn Mädels, uns einen Abend lang von einer Zauberfee unterhalten, die all unsere Sinne ansprach. Von lecker schokoladig über fruchtig, von zart duftend bis eisig prickelnd, von Zauberstaub bis Zauberstab hatte sie alles in ihrem magischen Koffer und führte uns stundenlang zauberhafte Dinge vor. Es wurde geplanscht und gepudert, gecremt und massiert und nicht zu vergessen vibriert. ;-) Es war wunderbar unterhaltsam. Anfängliches Kichern bei uns Mädels und die Scheu vor Paul und Co. legten wir mit jeder neuen Zauberei, die unter dem magischen Tuch zum Vorschein kam ab. Die Neugier war letztendlich stärker und wir mussten einfach alles anfassen und probieren, was unsere Angie so für uns dabei hatte.
Was passiert, wenn 10 Mädels auf Prosecco, Prinz und Paul treffen möchte ich hier gar nicht detailliert ausarbeiten. Eines kann ich verraten, Frauen und Männer unterscheiden sich in Sachen Spieltrieb nicht wirklich grundlegend. Da kam es schon mal vor, dass Duelle á la Starwars ausgetragen wurden. Mit schmutzigen Männerfantasien hat es also rein gar nichts gemeinsam.
Mein persönlicher Favorit, und das kann ich hier öffentlich sagen ohne rot zu werden, war der kleine Rolf. Ein harmloses kleines Schaf, das einen mit angenehmer Vibration den Rücken massiert. Also völlig jugendfrei. ;-) Problem bei Rolf: Für den Gebrauch des Massageschafs wäre eigentlich eine zweite Person sehr hilfreich. Laut einer Anekdote der Fee ist es allerdings möglich Rudi an einen Stab zu binden, um sich selbst so den Rücken zu kraulen. Befanden wir allerdings als furchtbar traurig, so dass ich mich auch gegen den Kauf des kleinen Rolfs entschied. Wer was auf den Wunschzettel für die Fee schreiben lies, bleibt allerdings strengst geheim. Eine nach der anderen wurde ins Zimmer der Fee gerufen und durfte ihre Wünsche vortragen. Ob wir uns gegenseitig erzählt haben, was wir uns von der Fee Angie wünschen? Auch streng geheim ;-)
Die Bilanz des zauberhaften Mädchenabends: ein absolut gelungenes Event mit viel Spannung, Spielerei und einer Menge Spaß für jeden Geschmack.
An dieser Stelle: Vielen Dank an unsere Fee Angie, die uns einen absolut grandiosen Abend beschert hat. Außerdem an alle die sich sonst in irgendeiner Art für dieses tolle Event eingesetzt und für Verköstigung gesorgt haben. War ein prima Abend Mädels.

Wer nun neugierig geworden ist auf der Homepage gibt’s mehr über die Fee und ihre Freunde.

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Liebes Christkind….

Ich wünsche mir dieses Jahr schon zum 14.Mal ein Pony… Natürlich nicht! ;-) Was würde ich auch mit einem Pony machen, selbst das hätte gerade bei diesen Wetterverhältnissen keine Chance heil über die Straße zu traben. Schneemassen und Spiegelglätte erschweren gerade jeden Versuch von A nach B zu gelangen. Wer das positiv sehen möchte: Der Wunsch nach weißer Weihnacht ist schon ziemlich wahrscheinlich erfüllt. Es sind ja nur noch zwei Wochen bis Heilig Abend… ZWEI WOCHEN! Und ich hab noch keine Geschenke, so ein Skandal! Also liebes Christkind, könntest du dieses Jahr nicht einfach für mich shoppen gehen? Nur ungern möchte ich mich in die voll gestopften Kaufhauspassagen begeben und mich mit anderen hektischen Hobby-Christkindln um die besten Geschenkideen raufen.
Werde mich davor aber wohl nicht drücken können, um meinen Lieben noch die passenden Präsente zu besorgen.
Doch was ist passend? Abgesehen davon, dass ich noch keinen Masterplan für die Geschenke anderer habe, weiß ich auch auf die Frage nach meinen Wünschen keine Antwort. Früher war das entweder ein Pony oder wahlweise die neuste Barbie – damit hatte sich das Thema auch schon erledigt. Heute gestalten sich die Wünsche doch etwas diffiziler und kostspieliger. Ein tolles Smartphone sollte es schon sein, liebes Christkind ;-) Aber bloß nicht das Falsche, das könnte sehr schnell unangenehm werden, wenn nicht das korrekte Gerät unterm Weihnachtsbaum liegt. Vielleicht kauft man sich solche Geräte lieber gleich selbst. Überrascht glänzende Augen sind allerdings beim Auspacken nicht mehr zu erwarten. Außer man verfügt über schauspielerische Qualitäten oder hat Alzheimer. Aber was kann man sich denn dann noch schenken lassen, wenn man sich seine Wünsche alle selbst erfüllen kann?
Mir würden da zwar noch zig andere Sachen einfallen, die sind aber leider mit Geld nicht bezahlbar. Zum Beispiel hätte ich gern eine WeekendFlat im echten Leben. Das heißt, am Wochenende endlos Freizeit, bei Null zusätzlichen Gedanken. Was ich dafür zahlen würde, könnt ich gar nicht in Worte fassen. Von der stillen Zeit bekommt man im Moment nämlich noch wenig mit, geschweige denn, dass weihnachtliche Stimmung aufkommt. Oh, du bittere Weihnachtszeit!
Dabei war ich dieses Jahr besonders artig (möchte ich behaupten). Aber der Nikolaus hat mich eines besseren belehrt und ist bei mir erst gar nicht aufgetaucht. Ob ich dafür wohl schon zu alt bin oder ob es doch mit meinem Benehmen zu tun hat, bleibt Spekulation. Was zu meinem zweiten unerfüllbaren Wunsch übergeht: nicht mehr älter werden. Nicht nur weil mir die aktuelle Barbiekollektion so toll gefallen würde, sondern weil ich mir mit Barbie und Ken gerade lieber meine Zeit vertreiben würde, anstatt Schnee zu schippen oder Arbeit zu wälzen. Es steckt keinerlei schönheitswahnsinnige Absicht dahinter. Aber jetzt verstehe ich schön langsam, wo graue Haare und Falten ihren Ursprung finden. Wie schade das eigentlich ist. Weihnachten als Zeit der Besinnung? Fröhliche Weihnachtszeit? Naja, ist gerade für viele Menschen nicht treffend und ich beziehe mich mit ein. Je älter man wird, desto mehr mutiert die fröhliche Weihnachtszeit zu Stress pur. Massig Schnee, Weihnachtslieder in der Wiederholungsschleife und blendend helle Beleuchtung der Straßen machen das wahre Weihnachtsfeeling einfach nicht komplett. Wie schön es wäre, wenn…oh, schon so spät!
So, liebes Christkind, ich kann meine Zeit nun nicht mehr mit unerfüllbaren Wünschen verschwenden. Mach doch dieses Jahr mal frei, ich beschenke mich selbst.

Bis nächstes Jahr,

Deine Andreea

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O’zündt is!

Am Sonntag ist es wieder soweit! Es ist der 1. Advent. Und wo ich vor drei Wochen noch gegen schmelzende Nikoläuse blogtestiert habe, so erkläre ich heute feierlich die Weihnachtszeit als eröffnet. :-) Pünktlich zum Start des Christkindlmarktes in Passau (Regensburg zapfte gestern schon die Punschfässer an.) Auch Pünktlich zu meinem Entschluss, nun auch langsam in weihnachtliche Stimmung zu verfallen, (und nicht ganz unschuldig daran) ist Frau Holle, die Passau heute zaghaftwinterlich in etwas Schnee hüllte. Und wer das für einen verfrühten April/Adventsscherz hält, der gucke doch in diesem Augenblick mal aus dem Fenster. Frau Holle hat Ernst gemacht und Häuser, Straßen und Autos mit Schnee bedeckt. Das nenn ich einen gelungenen Adventauftakt. Bleibt zu hoffen, dass das glitzernde Weiß nicht in 4 Wochen schon wieder weg ist. Es gibt nämlich nix schöneres als weiße Weihnacht, auch wenn das mords altmodisch klingt. Ich habe bereits im letzten Anti-Weihnachtsstimmung-Blogbeitrag schon verlauten lassen, dass ich in Sachen Weihnachtsfest für Tradition plädiere.

Traditionell gehört für mich auch der Christkindlmarkt zu Weihachten dazu. Glühwein und Plätzchen dürfen dabei auch einfach nicht fehlen. Dazu werde ich auch morgen schön warm eingepackt zum Passauer Dom stapfen, um mich mental mit Schuss noch weiter auf den Advent einzustimmen. :-P Da kommt vorweihnachtliche Freude auf.

Was leider auch jedes Jahr dazu gehört sind die immer wiederkehrenden, einfach nicht zum Schweigen zu bringenden „X-Mas (s)Hits“. Ihr wisst was ich meine? „Last Christmas“? Dieser überaus unerträglich schlimme Ohrwurm? Das Lieblingsweihnachtslied eines jeden Radiodjs, dem man niemals entkommen wird? NIEMALS! Ob im Kaufhaus, Christkindlmarkt, im Auto (wenn man Radio hört) oder im Fernsehen. Dieses Lied ist überall! Ich bin mir sicher, dass WHAM, eine Bande Misanthropen, dieses Lied geschrieben hat, um uns jedes Jahr erneut auf den Wecker zu gehen. Wenn mir dieses Lied nicht schon zu den Ohren wieder hinausschneit, dann weiß ich auch ned. Vor allem kann ich den Text einfach nicht mehr ernst nehmen, wenn die sich jedes Jahr den Falschen suchen. :D Aber es gibt ja auch noch schöne Weihnachstlieder. Abgesehen von Stille Nacht und Co. Ich persönlich mag den aktuellen Song der Coca Cola Werbung sehr gern. Shake Up Christmas von Train. Das wird mein neuer Weihnachtsohrwurm 2010. ;-)

Welche Lieder gehören für euch denn zur Weihnachtzeit? Freu mich über ganz viele Kommentare und Lieblingslieder von euch.

Hier schon ein kleiner Einstimmungssong :-)

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